Lei Tai / Sanda / Qingda

Wer eine Kampfkunst wie zum Beispiel Wing Chun lernt, sollte die Möglichkeit haben, sich mit anderen zu messen und lernen, wie die Techniken in einem Kampf zu gebrauchen sind.

Die Möglichkeit sich zu messen und gelernte Techniken in die Kampfpraxis zu übernehmen bietet das Fighttraining. Hier werden primär Schlagkombinationen, Tritte und Würfe geübt und auf Turniere (Lei Tai, Sanda-Boxen & Qingda) hin trainiert.

Lei Tai - Vor dem Kampf - Nenad Stojkovic und Thomas LötschLei Tai HelmLei Tai Kampf

Was sind Lei Tai, Sanda-Boxen und Qingda?

Lei Tai

Das Lei Tai ist ein Freikampf. Man kämpft auf einer ca. 70 cm erhobener Plattform. Erlaubt sind Schläge und Tritte aller Art, Ellbogenschläge, Kniestösse und Würfe. Um Verletzungen zu vermeiden gibt es wenige, aber wichtige Einschränkungen. Schläge auf den Hinterkopf und gegen den Rücken, Schläge, die gegen natürlicher Bewegung von Gelenken und natürlich Schläge gegen Genitalien sind nicht erlaubt.

Sanda-Boxen (San Shou)

Das Sanda oder San Shou Boxen ist eine erweiterte Form vom Kickboxen, wobei wir nicht feststellen könne welches der ältere Ursprung hat. Beim Sanda-Boxen werden die Würfe speziell hervorgehoben. Es wird wie im Lei Tai (traditionelle Austragungsart) auf einer erhobenen Plattform ohne Randbefestigung gekämpft. Der Unterschied zum Lei Tai: Man trägt kurze Hosen, Handschuhe mit grösserem Schutz (8 oz) der Helm ist vorne offen und es sind keine Ellbogenschläge und keine Kniestösse erlaubt. Sanda-Boxen wird immer Beliebter in der Internationalen Kampfsportszene und ist dem „K1“ ein ernsthafter Konkurrent geworden.

Qingda

Das Reglement ist das gleiche wie beim Sanda, nur dürfen die Schläge nicht mit voller Kraft ausgeführt werden (Leichtkontakt).

Sanda KampfSanda BoxhandschuheSanda Kampf - Wurf

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